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Die Heimstunden in diesem Jahr!

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Pfadfindergeschichte

Die Gründer der Pfadfinderbewegung

Robert Stephenson Smith Baden-Powell, Lord of Gilwell (Bi-Pi)
geboren: 22.02.1857
gestorben: 08.01.1941

Olave St.Claire Soames
geboren: 22.02.1889
gestorben: 25.06.1977

BiPi wurde in bescheidenen Verhältnissen geboren, da sein Vater früh verstarb. Er hatte neun Geschwister und da es an Geld mangelte, verbrachte er seine Jugend hauptsächlich im Freien. Sie durchwanderten ganz England zu Fuß, fischten mit selbst gebastelten Angeln und fingen Hasen, die sie dann auf selbst gemachten Feuerstellen brieten. So lernte BiPi schon in seiner frühen Jugend sich in der Natur zurechtzufinden.

Nach der Schule meldete er sich zur Armee. Er war ein fleißiger und angesehener Offizier, der mit seinem Gehalt leicht auskam da er teure Ausschweifungen vermied.

Bei der Ausbildung seiner Soldaten legte er Wert auf das Kundschaften („Spähen“) und auf das Zurechtfinden in der Natur. Während seiner Militärzeit schrieb er ein Buch, „Aids to scouting“ (Anleitung für das Spähen).

Weltweite Aufmerksamkeit erlangte er, indem er eine belagerte Stadt in Südafrika im Rahmen der Burenkriege 217 Tage halten konnte. Er wurde zum jüngsten Generalmajor der britischen Armee befördert.

In England stellte er fest, dass sein Buch für großes Aufsehen gesorgt hat und von den Jugendlichen mit Begeisterung gelesen wurde.

1907 leitete BiPi das erste Pfadfinderlager mit 4 Patrullen auf der Insel Brownsea und danach schrieb er ein weiteres Buch, „Scouting for Boys“ (Wie man Pfadfinder wird). Auch dieses Buch fand sofort zahlreiche Anhänger. In ganz England wurden Patrullen gegründet.

1910 entschied sich BiPi, seine Militärlaufbahn aufzugeben und sich ganz der Jugendarbeit zu widmen. Er erhielt den Spitznamen Bubengeneral.

1912 trat er eine Weltreise an, um die inzwischen auf der ganzen Welt entstehenden Pfadfinderbewegungen zu besuchen, dabei traf er seine Gattin, Olave. Sie stammte aus vermögendem Haus, doch entschied sich ihr Leben der Krankenpflege und der Betreuung behinderter Kinder zu widmen. Im Zuge der Ehe mit BiPi begann sie die Pfadfinderinnenbewegung aufzubauen.

Das erste Jamboree fand 1920 in England statt. Bipi wurde zum „Weltpfadfinderführer“ ausgerufen. Er starb am 08.01.1941 in Ostafrika.

Nach dem zweiten Weltkrieg setzt sich Olave sehr für den Wiederaufbau der Pfadfinderbewegungen vor allem in den Kriegsbeteiligten Ländern ein. Auch sie war bis zuletzt für die Pfadfinderei tätig und starb am 25.06.1977.

Pfadfinder in Österreich

Wie auf der ganzen Welt stieß die Idee Baden-Powells auch in Österreich auf Zustimmung und Pfadfindergruppen entstanden. Die erste Pfadfindergruppe wurde 1910 in Wiener Neustadt gegründet, danach folgten Gruppengründungen in Wien, Graz und Dornbirn. 1913 entstand die erste Pfadfinderinnengruppe Österreichs in Wien. Es gab keinen einheitlichen Verband, die Gruppen waren nicht miteinander verbunden und teilweise auf Religionsgemeinschaften oder Vereine beschränkt.

Die Pfadfinder leisteten viele Hilfsdiensten und kamen sehr bald zu großem Ansehen.

Da immer mehr Gruppen entstanden kristallisierten sich schließlich zwei große Verbände heraus, der „Österreichische Pfadfinderbund“ und das „Österreichische Pfadfinderkorps St. Georg“. Die Pfadfinderinnen schlossen sich auch zu einem lockeren Verband zusammen.

Nach dem Anschluss Österreichs wurden 1938 die Pfadfinder von den Nationalsozialisten verboten. Gruppen die ihre Arbeit fortsetzen wollten wurden zerschlagen und ihre Führer wurden zum Teil eingesperrt und verschleppt. Die Nationalsozialisten gründeten eine eigene Jugendbewegung, die ihrem totalitären Grundgedanken entsprach und das Leben der Jugendlichen in allen Bereichen beeinflussen und kontrollieren sollte. Inhaltlich hatte die „Hitlerjugend“ nichts mit der Idee der Pfadfinder gemeinsam, jedoch wurden die Uniformen an die der nunmehr verbotenen Pfadfinder angepasst. Es kam vereinzelt auch zur Stürmung und Besetzung der Pfadfinderheime durch die HJ, um augenscheinlich die Nachfolge der beliebten und anerkannten Pfadfinderbewegung für sich beanspruchen zu können.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann der Wiederaufbau der Pfadfinderbewegung in Österreich. Die beiden Verbände schlossen sich 1950 zu einem Verband zusammen – „Pfadfinder Österreichs“.

1976 schloss sich auch die Mädchenorganisation zusammen, es entstand die PPÖ- Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. Sie ist die einzige von den beiden Weltverbänden anerkannte Pfadfindervereinigung in Österreich.

 

logo_28_small Pfadfindergruppe 28 St. Georg Kagran, 1220 Wien, Wagramerstr. 150, Administration, Haftungsausschluss lilie_gusp_small