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Die Heimstunden in diesem Jahr!

  • Biber (5-7 Jahre), Mi, 16:00-17:15 Uhr
  • WiWö (7-10 Jahre), Mi, 17:30-19:00 Uhr
  • GuSp (10-13 Jahre), Mo, 18:30-20:00 Uhr
  • CaEx (13-16 Jahre), Do, 19:15-20:45 Uhr
  • RaRo (16-20 Jahre), Mi, 19:30-21:00 Uhr

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Startseite Pfadfindergesetz

Pfadfindergesetz

Die Gute Tat

Du hast sicher schon von unserem Motto gehört: „Jeden Tag eine Gute Tat“

Was bedeutet das eigentlich? Es ist sicher auch gemeint einer älteren Dame die Einkaufstasche abzunehmen oder jemandem einen Gefallen zu tun ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Diese Tätigkeiten sollen natürlich Deinem Alter entsprechen. Ein Wichtel oder ein Wölfling kann seinen Eltern im Haushalt helfen. Die Späher und Guides werden schon selber erkennen können wie sie am Besten helfen können. Die großen Pfadfinder, CaEx und RaRo, leisten auch schon in der Gruppe, zum Beispiel am Lager, sehr viel. Sie beginnen Verantwortung für ihre jüngeren Pfadfinderschwestern und –brüder zu übernehmen.

Die Gute Tat ist aber mehr als das. Es geht darum, aufmerksam zu sein. Sie soll uns an einen Satz unseres Gründers BiPi erinnern:

Das eigentliche Glück aber findet ihr darin, dass ihr andere glücklich macht. Versucht die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt.

Die Gute Tat kann auch ein nettes Wort sein, dass man zu jemandem sagt oder eine verletzende Bemerkung, die man lieber nicht ausspricht. Oder Du steckst einfach Deine persönlichen Interessen zurück.

Das Versprechen

Es gibt noch etwas, was uns Pfadfinder verbindet. Wir haben einander in einer feierlichen Zeremonie versprochen, nach dem Pfadfindergesetz zu leben. Das ist ein wenig eigentümlich, denn wer wird schon gefragt, ob er sich an Gesetze halten möchte? Ein Gesetz ist normalerweise für alle gültig, die es betrifft, da gibt es keine Wahlmöglichkeit. Wir aber versprechen feierlich uns an ein Gesetz zu halten. Dadurch wird die Bedeutung verstärkt, es soll in unserem Leben höheren Bestand haben. Es soll immer und überall Gültigkeit haben und nicht nur auf unsere Vereinstätigkeit beschränkt sein. Dieser Schritt ist weitreichend und sollte daher gut überlegt werden. Wir drängen unsere Neulinge nicht, das Versprechen so schnell wie möglich abzulegen. Erst wenn der oder die Neue wirklich davon überzeugt ist, Pfadfinder sein zu wollen, legt er oder sie das Versprechen vor der Gruppe ab.

Der Text des Versprechens in der WiWö Stufe lautet:

"Ich verspreche ein gutes Wichtel (ein guter Wölfling) zu sein,
nach unseren Gesetzen zu leben
und bitte Gott mir dabei zu helfen."

Für die Pfadfinder ab der GuSp-Stufe lautet das Versprechen:

"Ich verspreche bei meiner Ehre,
dass ich mein Bestes tun will,
Gott und meinem Land zu dienen,
meinen Mitmenschen zu helfen
und nach dem Pfadfindergesetz zu leben."

In der RaRo Stufe ist es oft Brauch, dass die Pfadfinder zusätzlich ihren eigenen Versprechenstext formulieren.

Gott und seinem Land zu dienen, ist oft missverständlich.

Gott zu dienen bedeutet, ihn im Leben nicht auszuklammern, sondern versuchen, ihn auch in unserer schnellen und von Technik und Wirtschaft beherrschten Zeit wahrzunehmen.

Seinem Land zu dienen bedeutet nicht bedingungsloser Gehorsam. Für mich bedeutet es mir bewusst zu machen, was in meiner Heimat gut und schützenswert ist und was geändert und verbessert werden muss. Auch Kritiker dienen ihrem Land, oft mehr als alle Anderen.

Die Pfadfindergesetze und die Schwerpunkte

Das Pfadfindergesetz besteht aus acht Sätzen. Diese werden in acht Schwerpunkte zusammengefasst, die einen wesentlichen Teil der Jugendarbeit ausmachen. Sie bilden wichtige Bestandteile des Programms, sowohl in den Heimabenden als auch auf Lagern. Die Schwerpunkte sollen helfen, die Punkte des Pfadfindergesetzes stufengerecht umzusetzen und vorzuleben.

gesetzespunkt_glauben

1. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder sucht den Weg zu Gott
Wir setzen uns mit Religion und Glauben auseinander, hinterfragen und vergleichen sie, um so die Gemeinsamkeiten erkennen zu können. Jedes Mitglied soll seine Religionsgemeinschaft kennenlernen und verstehen.

Schwerpunkt: "Leben aus dem Glauben"
In den Heimabenden sprechen wir in diesem Rahmen über die verschiedenen Religionen, ihre Bedeutung und die großen Feste. Auf Lager gestalten wir einen Gottesdienst oder eine „Spiri-Einheit“.

 

gesetzespunkt_gemeinschaft

2. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder ist treu und hilft, wo sie / er kann.
Wir erkennen, dass wir vielen Gemeinschaften angehören: Familie, Pfarre, Schulklasse, Staat. Wir bekennen uns zu diesen Gemeinschaften, akzeptieren ihre Regeln und nehmen aktiv daran teil.

Schwerpunkt: "Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft"
In den Heimabenden erfahren wir etwas über diese Gemeinschaften, denen jeder von uns angehört, wie sie funktionieren und welche Spielregeln man beachten sollte. Wie viele Bundesländer hat Österreich und wie heißen die Hauptstädte? Wer macht die Gesetze? Welche Rechte und Pflichten hat ein Staatsbürger? Wie ist unsere Pfadfindergruppe aufgebaut? Wer ist der Gruppenleiter?
Auf Lager übernehmen wir Dienste für die Gemeinschaft: Abwaschen, Lageraufbau, WC und Bad putzen usw.

 

gesetzespunkt_verbundenheit

3. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder achtet alle Menschen und sucht sie zu verstehen.
Toleranz bedeutet für uns nicht nur, andere Menschen so sein zu lassen wie sie sind und ihnen aus dem Weg zu gehen. Wir wollen die Gründe für bestehende Unterschiede erkennen. Vielfalt soll etwas Bereicherndes sein. Dazu wollen wir auf die Menschen zugehen und wir suchen den Austausch mit ihnen.

Schwerpunkt: "Weltweite Verbundenheit"
Um andere Menschen verstehen zu können, muss man zunächst möglichst viel über sich selbst wissen und erfahren, seine Stärken und Schwächen kennen. Vieles davon wird schon im Zuge des zweiten Schwerpunktes abgedeckt. Danach schauen wir uns an, wie die Pfadfinder in Österreich und auf der Welt organisiert sind. Gibt es vielleicht andere Organisationen, die ähnliche Ziele über nationale Grenzen hinweg verfolgen ? Die Teilnahme an einem internationalen Lager ist schließlich einer der Höhepunkte in jedem Pfadfinderleben.

 

gesetzespunkt_handeln

4. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder überlegt, entscheidet sich und handelt danach
Im Leben werden ständig Entscheidungen getroffen. Wir versuchen, alle Umstände abzuwägen und anschließend eine vertretbare Entscheidung zu treffen. Sie soll unserem weiteren Handeln zugrunde liegen. Dazu muss man wissen, welche Umstände in der jeweiligen Situation wichtig sind.

Schwerpunkt: "Kritisches Auseinandersetzen mit sich selbst und der Umwelt"
Die Kimspiele tragen wesentlich dazu bei, die Sinne und die Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Tasten, Schmecken, Hören, Sehen, Riechen werden einzeln erprobt.

 

gesetzespunkt_natur

5. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder lebt einfach und schützt die Natur
Hier geht es darum, nicht verschwenderisch zu sein. Oft werfen wir Sachen weg, obwohl man sie noch verwenden könnte. Wir lassen den Fernseher an, obwohl keiner zuschaut. Wir wollen uns bewusst machen, dass jede Energie nur sinnvoll eingesetzt werden sollte, da sie eben nicht unerschöpflich ist. Die Natur ist für uns etwas Wichtiges, das geschützt werden muss.

Schwerpunkt: "Einfaches und naturverbundenes Leben"
Natürlich gehören zu diesem Schwerpunkt auch alle Pfadfindertechniken. Denn nur so können wir die Natur wirklich erleben: Der Umgang mit Kompass und Karte, Zeltaufbau, Knoten und Bünde, der Bau einer Kochstelle, Feuer machen sind von entscheidender Bedeutung, um sich mit einfachen Mitteln in der Natur zurechtzufinden.

 

gesetzespunkt_abenteuer

6. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder ist fröhlich und unverzagt
Wir kennen alle Menschen, die immer nur grantig und traurig sind, über alles jammern und die sich deswegen über nichts freuen können. Wenn wir lernen, uns über kleine alltägliche Dinge zu freuen, fällt das Leben leichter und ist viel schöner.

Schwerpunkt: "Bereitschaft zum Abenteuer des Lebens"
Auch hier spielen die Pfadfindertechniken eine wichtige Rolle, aber auch alle anderen Fähigkeiten, die uns helfen, die Probleme und Hindernisse im Leben zu meistern und Herausforderungen anzunehmen.

 

gesetzespunkt_schpferisch

7. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder nützt seine / ihre Fähigkeiten
Wenn wir erkennen, das wir etwas besonders gut können, dann tun wir das auch. In den Patrullen gibt es eigene Patrullenämter, in denen jeder seine Fähigkeiten einbringen kann, denn was man gut kann bereitet einem Freude.

Schwerpunkt: "Schöpferisches Tun"
Hier ist Platz für jede Form der Kreativität: Basteln, Musizieren, Singen, Tanzen, Kochen, Schreiben usw.

 

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8. Die Pfadfinderin / Der Pfadfinder führt ein gesundes Leben
Zum Pfadfindersein gehört auch, seinen Körper zu pflegen und die Gesundheit zu erhalten. Jeden Tag von Chips und Cola zu leben, ist sicher nicht gesund. Dieser Punkt bedeutet aber nicht, dass man auf alles, was einem Freude macht, verzichten muss. Es soll eben alles in einem richtigen Verhältnis zueinander stehen. Das gelingt nur wenn der Körper bewusst wahrgenommen wird.

Schwerpunkt: "Körperliche Leistungsfähigkeit"
Sport ist eine tolle Sache, um seinen Körper gesund zu halten. Und wenn man es richtig macht und seine Leistung etwas steigern kann, macht das ganze richtig Spaß. Daher werden bei uns auch sportliche Aktivitäten gefördert: Wandern, Ballspiele, Klettern. Im Gegensatz zu einem Sportverein steht bei uns aber nicht das Ergebnis der Mannschaft im Vordergrund, sondern die persönliche Leistung des Einzelnen.

 

 

logo_28_small Pfadfindergruppe 28 St. Georg Kagran, 1220 Wien, Wagramerstr. 150, Administration, Haftungsausschluss lilie_gusp_small